Aus der pilot-Ideenschmiede: Pretty in Plüsch

pilot ist Ideengeber der „schrägsten Gesangsshow Deutschlands“

26.11.2020

Pretty in Plüsch – die schrägste Gesangsshow Deutschlands

Stark beworben und auf den Titeln sämtlicher TV-Zeitschriften: Ab morgen, 27. November 2020, um 20:15 Uhr startet live in SAT.1 die neue Primetime-Show „Pretty in Plüsch“. Bei der Entwicklung der von Michelle Hunziker moderierten Sendung war pilot der Ideengeber: Die innovative Gesangsshow stammt mit aus der kreativen Feder unseres Geschäftsleiters Jürgen Irlbacher. Der 49-Jährige verantwortet bei pilot vor allem die Branded-Entertainment-Aktivitäten und hat bereits zahlreiche Abend- sowie langlaufende TV-Formate wie „Die beste Klasse Deutschlands“ (KIKA) oder auch „Wissen vor acht – Natur mit Thomas D.“ (ARD) entwickelt.

Zum Start der „schrägsten Gesangsshow Deutschlands“ haben wir mit unserem Entertainment-Experten über die Formatidee „Pretty in Plüsch“, die Entwicklung von Showformaten und das „Ökosystem TV“ gesprochen.

pilot steht als Ideengeber im Abspann der neuen SAT.1-Primetime-Show „Pretty in Plüsch“. Die Show ist in aller Munde und auf dem Titel diverser TV-Zeitschriften. Macht das stolz?

Natürlich. Die Format-Akquise ist in Zeiten von Corona nicht leicht, selbst unter normalen Umständen schafft es lediglich eine von 50 Ideen ins TV. Das Ursprungskonzept zu „Pretty in Plüsch“ habe ich zusammen mit Bastian Stegers, einem freien Format-Developer, entwickelt und an EndemolShine lizensiert – mitten im Lockdown. Ein kleines Wunder.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle auch an Magnus Kastner. Er hat damals an der Spitze von EndemolShine an die Idee geglaubt und sein Development-Team darauf angesetzt. Damit haben wir einen starken Partner gefunden, der unsere Formatidee zur Markt- und Senderreife entwickelt hat.

TV erlebt zwar durch Covid-19 ein Hoch, aber die Werbeeinnahmen sind teilweise weggebrochen. ProSiebenSat.1 hat jedoch die Flinte nicht ins Korn geworfen und eine große Programmoffensive gestartet. Respekt für diese Strategie und den Mut, einem komplett neuen Format gleich vier Primetime-Sendeplätze einzuräumen. Das hat auch ein deutliches Signal Richtung Werbekunden gesendet.

Ich beneide die Senderverantwortlichen und Produzenten zurzeit wirklich nicht. Ständig neue Bestimmungen, die es bei der Produktion zu beachten gilt. Einmal mit Zuschauern im Studio, dann wieder ohne. Eine Gesangsshow in der Pandemie, eine wahre Mammutaufgabe, die sicherlich einige schlaflose Nächte mit sich bringt. Aber EndemolShine hat in diesem Jahr mit „The Masked Singer“ bereits eine produktionelle Meisterleistung vollbracht. Ich hoffe, dass die Zuschauer auch „Pretty in Plüsch” annehmen, sich gut unterhalten fühlen und die Quoten entsprechend hoch sind. Erst dann ist man als Formatentwickler am Ziel.

Eine Mediaagentur lebt von gutem Content. Ohne Content keine Werbung. Wir nähren damit das Ökosystem. Zudem ist es mir wichtig, Marken und potentiellen Kunden zu zeigen, dass man auf TV-Niveau denken und agieren kann – entsprechend haben wir bereits ein paar Fernseformate produziert: „Schrott oder Schätzchen“ für den NDR, eine Dokumentation über einen Antiquitäten-Händler aus Hannover, das Social-Experiment „Urlaub mal anders“ (TVNOW) und in Österreich wird mit etwas Glück in diesem Jahr noch unser Influencer-Ideen-Pitchformat „Ideas for Brands“ auf PULS 4 im TV fortgesetzt – in Zusammenarbeit mit diego5.

Stichwort „Ökosystem TV“ – zählen auch Netflix und Amazon dazu?

Wir werden in letzter Zeit oft von Kunden darauf angesprochen: „Können wir auf Netflix präsent sein?“ Product Placement ist wieder in aller Munde. Ich denke, dass in Zukunft mehr Energie in eigene Content-Produktionen gesteckt werden muss, so wie es beispielsweise Lego, Coca-Cola und Red Bull schon seit Jahren machen. Dieser Content wird dann entweder Sendern oder Streamern angeboten oder auf den eigenen Kanälen ausgespielt. Am Ende geht es um Reichweite. Wo und wie erreiche ich meine Zielgruppe? Das ist immer wieder die Frage, die uns umtreibt für unsere Kunden.

In erster Linie natürlich unsere Mediakunden bei pilot. Dann aber auch TV-Sender, Werbungtreibende und Produktionsfirmen. Als Teil des 360°-Angebots der Agenturgruppe stehen wir hier beratend und aktiv zur Seite.

Nein, die Beispiele mit EndemolShine und der Wiener Bewegtbild-Agentur diego5 zeigen, dass wir uns geeignete Partner suchen. Kollaboration ist das Stichwort der Stunde. Mit diego5 versuchen wir zum Beispiel, unser Pitchformat „Ideas for Brands“ auch international zu vermarkten. Eine Sendung mit der wir eine Brücke zwischen Marken und Influencern/Creators schlagen und die das Potential hat, um die Welt zu ziehen.

„Ohne Content keine Werbung.“
Jürgen Irlbacher, Geschäftsleiter

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Jürgen Irlbacher
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