Jenseits des Bildschirms
Marken im Dritten Raum – zwischen Inspiration und Wirkung
Unsere aktuellen Themen:
- Der Fokus der medialen Wahrnehmung verlagert sich aktuell von internationalen Krisenherden wieder stärker auf Deutschland.
- Positive Live-Markenerlebnisse steigern die Kaufbereitschaft und stärken das Markenimage – insbesondere bei jüngeren Zielgruppen.
- Konsument*innen schätzen Live-Erlebnisse vor allem als Orte der Inspiration und des Entdeckens.
- Reichweite schafft Aufmerksamkeit, Live-Erlebnisse schaffen High Involvement – die größte Markenwirkung entsteht im Zusammenspiel beider Welten.
Erleben, was Marken wirklich bewegt
Die 73. Welle des pilot radar zeigt: Die Konsumstimmung hat sich im Jahresverlauf eingetrübt – Hoffnung, Optimismus und Zuversicht gehen spürbar zurück, und 48 Prozent der Befragten planen, ihre Ausgaben in den kommenden Wochen zu reduzieren. In diesem Umfeld gewinnen Live-Markenerlebnisse im sogenannten Dritten Raum – also außerhalb von Zuhause und Arbeitsplatz – als Wirkungshebel für Marken besonders an Bedeutung. Konsument*innen schätzen diese Momente vor allem als Orte der Inspiration und des Entdeckens, und Marken, die sich glaubwürdig in den jeweiligen Kontext einfügen, profitieren überproportional: Mehr als die Hälfte der unter 40-Jährigen gibt an, dass ein gelungenes Live-Markenerlebnis sie motiviert, eine Marke auszuprobieren oder zu kaufen.
Im direkten Vergleich mit medialer Werbung zeigt sich eine klare Aufgabenteilung: Live-Erlebnisse stärken emotionale Markeneindrücke wie Überraschung, Einmaligkeit und Lebensnähe, während mediale Inszenierungen eher kognitive Eindrücke wie Markenverständnis und neue Ideen fördern. Die größte Markenwirkung entsteht deshalb dort, wo beide Welten strategisch miteinander verbunden werden: Reichweite durch klassische Werbung, Involvement durch Live-Erlebnisse.
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