Fit vor Fame
Was Influencer*innen für Marken wirklich leisten
Unsere aktuellen Themen:
- Leicht abgeschwächte Ausgabebereitschaft bei sinkender Zuversicht und Neugier bzgl. 2026
- Unterhaltung und Nutzwert sind die häufigsten Motive zum Folgen von Creator*innen, geringe Alltagsrelevanz und Kommerzialität sorgen für Ablehnung
- Glaubwürdigkeit und Wirkung von Influencer*innen-Empfehlungen hängen stark vom Themenbereich und zentralen Erfolgsfaktoren wie Vertrauen, Marken-Fit und Social Proof ab
- Bewusstsein für KI-Inhalte deutlich gestiegen – Akzeptanz von KI-Influencer*innen bleibt kontextabhängig
Influencer-Marketing wirkt – aber nur mit dem richtigen Fit
Rund die Hälfte der Social-Media-Nutzenden folgt mindestens einem Content Creator oder einer Content Creatorin, wobei das Folgeverhalten stark nach Alter und Geschlecht variiert. Die häufigsten Motive sind Unterhaltung und konkreter Alltagsnutzen – klassische Medienleistungen, die Content Creator*innen heute zunehmend übernehmen. Die Glaubwürdigkeit von Empfehlungen ist dabei stark themenabhängig: Besonders hoch ist sie in den Bereichen Ernährung und Kochen sowie Humor und Unterhaltung, deutlich geringer in den Feldern Politik, Finanzen und Wirtschaft. Für eine wirksame Kampagne braucht es mehr als Reichweite – entscheidend sind Vertrauen in die Creator*in, ein erkennbarer Marken-Fit und ein zurückhaltender, authentischer Kommunikationsstil. Rund zwei Drittel der Influencer-affinen Befragten sind bereits auf neue Produkte aufmerksam geworden, 38 Prozent haben diese anschließend auch gekauft – häufig zeitversetzt nach weiterer Recherche. Parallel dazu ist das Bewusstsein für KI-generierte Inhalte deutlich gestiegen. Für Marketingentscheider*innen gilt: Influencer-Marketing entfaltet sein volles Potenzial erst dann, wenn es strategisch präzise geplant, kanalübergreifend eingebettet und konsequent auf Vertrauen und Authentizität ausgerichtet ist.
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