Zwischen Neugier und Sorge
Spannungsfeld zum Jahresbeginn
Unsere aktuellen Themen:
- Ausblick auf 2026: Spannungsgefüge zwischen positiven und negativen Emotionen zum Jahresbeginn
- Neugier korreliert signifikant mit Markenorientierung, Sorge dagegen mit Preisorientierung
- Neugierige sind aufgeschlossener für Werbung und zeigen mehr hedonistische Interessen
- Bedeutung von KI als Informationskanal hängt vom Themenbereich ab
- Relevanz von KI Chatbots ist umso größer, je tiefer sich die Konsument*innen im Category Funnel einer Warengruppe befinden
Vertrauen als Brücke in einer gespaltenen Konsumwelt
Die Deutschen starten ins Jahr 2026 in einem emotionalen Spannungsfeld zwischen Neugier und Sorge, was das Konsumverhalten maßgeblich beeinflusst. Während Neugier eine signifikante Korrelation mit Markenorientierung und Offenheit für Werbung zeigt, führt Sorge zu einer stärkeren Preisorientierung. Das Markenvertrauen erweist sich dabei als zentraler Anker, der für beide emotionalen Lager gleichermaßen an Bedeutung gewinnt und somit eine Brückenfunktion einnimmt. Neugierige Konsument*innen zeigen zudem ein höheres Interesse an hedonistischen Themen wie Reisen und Genuss, wohingegen Sorgenträger sich vermehrt mit potenziellen Stressoren wie Nachrichten und Gesundheit befassen. Im Kaufprozess gewinnen KI-Chatbots an Relevanz, insbesondere je tiefer sich Konsument*innen im Funnel befinden, um Produkte zu vergleichen oder Empfehlungen einzuholen. Für Marketingentscheider*innen ist es daher entscheidend, durch datenbasierte, vertrauensbildende Kommunikation gezielt auf die unterschiedlichen emotionalen Bedürfnisse der Konsument*innen einzugehen.
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