pilot Radar: Welcome to the New Normal

Die Deutschen arrangieren sich in ihrem neuen Corona-Alltag und Marken können dabei eine wichtige Rolle übernehmen

10.09.2020

Unsere aktuellen Themen

  • Verhaltensänderungen haben sich manifestiert
  • Deutsche fühlen sich im Alltag weniger durch Corona beeinträchtigt
  • Einkaufen im Geschäft gewinnt an Zustimmung und Relevanz
  • Präsentation von Insights zu Markenkommunikation in Krisenzeiten bei der DMEXCO @home

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Alle „pilot Radar“-Ausgaben, haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt.

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Corona ist ein fester Bestandteil im Alltag der Deutschen

Ob Mund-Nasen-Schutz, Abstandsregelung oder Kontaktbogen im Restaurant – die Menschen haben ihr Verhalten angepasst und sich weitgehend mit den Hygienemaßnahmen arrangiert. Nach nunmehr 17 Wellen pilot Radar zeigt sich: Die Befragten haben immer weniger das Gefühl, dass das Thema ihr Leben beeinflusst. So fühlen sich aktuell 21 Prozent bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel beeinträchtigt (KW12: 47 Prozent) oder 8 Prozent beim Einkauf des täglichen Bedarfs (KW12: 28 Prozent: siehe Grafik 1).

„Seit rund vier Wellen beobachten wir im Radar sehr stabile Werte. Daraus schließen wir, dass sich die durch Corona induzierten Verhaltensänderungen inzwischen manifestiert haben und sich bei einem stabilen Verlauf der Pandemie auch in der nächsten Zeit nicht grundlegend verändern werden.“
Martina Vollbehr, Geschäftsführerin pilot
Grafik 1 – Teil 1
Grafik 1 – Teil 2

eCommerce polarisiert, dem Handel gehören die Sympathien

Dies gilt auch für das Konsumverhalten: Zwei Drittel der Befragten wollen genauso viel Geld ausgeben wie vor dem Lockdown (KW 13: 50 Prozent), die Ausgabebereitschaft entwickelt sich tendenziell positiv. Durch die Ausgangsbeschränkungen und Auflagen wie etwa Maskenpflicht hat in den ersten Corona-Wochen Online-Shopping klar profitiert, allmählich nimmt dessen Relevanz aber wieder ab. So erklären inzwischen 49 Prozent der Befragten, dass sie Bekleidung lieber im Geschäft kaufen (KW 13: 33 Prozent), bei Möbeln beträgt der Zuwachs 13 Prozentpunkte (KW 13: 48 Prozent), bei größeren oder kleineren Haushaltsgeräte legt der stationäre Handel jeweils um 6 Prozentpunkte zu. Klar wird auch: eCommerce polarisiert und das Einkaufen im Geschäft ist mit 44 Prozent deutlich mehr Befragten sympathischer als Online-Shopping (20 Prozent). Als Argument für den stationären Handel werden zudem Umweltaspekte und die besseren Arbeitsbedingungen vorgebracht (siehe Grafik 2).

„Die Mehrzahl der Konsumenten schätzt das Einkaufen im Geschäft mit all seinen Vorteilen wie Beratung, Regionalität oder sofortige Verfügbarkeit der Waren. Dies ist eine echte Steilvorlage, die der Handel nutzen kann, indem er sein Image modernisiert und damit den Wettbewerb mit dem eCommerce aufnimmt.“
Martina Vollbehr, pilot Geschäftsführerin
Grafik 2

Empfehlungen für die Kommunikationswirtschaft: Werteorientierte Strategien

Die zuletzt große Kontinuität in den Einstellungs- und Verhaltenswerten der Radar-Studienreihe stecken das kommunikative Spielfeld ab, in dem sich Marken auch in den nächsten Wochen und Monaten bewegen können. Die Relevanz einer werteorientierten Kommunikation auf Basis der bisherigen Studienerkenntnisse haben wir auch im aktuellen PILOTSPOTLIGHT „Markenkommunikation in Krisenzeiten“ aufgezeigt. „Es gibt viele Chancen für Marken, die sich die Mühe geben, ihre Konsumenten zu verstehen und auf deren Bedürfnisse zu hören“, erklärt Martina Vollbehr.

pilot Radar auch bei der DMEXCO@ home 2020

Weiterführende Insights dazu, wie Unternehmen und Marken jetzt zukunftsorientiert kommunizieren sollten, präsentiert Christian Schneider, Director Strategy bei pilot, in der exklusiven DMEXCO-Präsentation „What’s next: Brand communication and eCommerce in times of crisis“ am 23. September um 20:15 Uhr.

Bei der DMEXCO @home präsentiert wir uns zudem mit einem umfangreichen und individuellen Beratungsangebot: Im virtuellen Showroom können sich Werbungtreibende über Kompetenzen und Leistungsangebote informieren sowie in der „pilot Experten-Lounge“ mit zahlreichen Media-, Marketing- und Tech-Spezialisten in den persönlichen Austausch gehen. Dort stehen auch Martina Vollbehr und Christian Schneider in vier Sessions für weiterführende Fragen zum pilot Radar und zum Thema „Digitale Markenkommunikation in Krisenzeiten“ zur Verfügung.

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