Kristian Meinken und Dr. Wolfgang Faisst über die Vorteile der Zusammenarbeit von Mercury Media und SAP XM

  • Veröffentlicht:
  • 09.11.2017

Unser Partner Mercury Media Technology arbeitet künftig eng mit dem internationalen Softwareunternehmen SAP zusammen. Das Ziel der strategischen Allianz zwischen Mercury Media und SAP ist die Integration der gleichnamigen Software-Lösung in das End-to-End Media Network SAP XM, um einen ganzheitlichen Mediaplanungsprozess zu fördern.

Mercury Media Technology-Geschäftsführer Kristian Meinken hat mit Dr. Wolfgang Faisst, Co-Founder von SAP XM, über die Hintergründe und Ziele der Kooperation beider Unternehmen auf der dmexco 2017 in unserer pilot Agency Lounge gesprochen.

Erfahren Sie im Folgenden, welche Potentiale diese neu geschaffene Daten-Allianz für Unternehmen im Bereich Marketing und Medien schafft.

Welches Ziel verfolgt die Partnerschaft von Mercury Media und SAP XM?

Wolfgang Faisst: Die größte Entwicklung, die wir beobachten ist, dass die Werbetechnologie Teil der Firmen-Infrastruktur wird, die durchgängige Prozesse erlaubt. Es geht darum, Datenschätze wie E-Commerce-, CMS- oder POS-Daten für die Werbung nutzbar zu machen sowie zu messen, welchen ökonomischen Effekt Werbung hat.

Mercury Media und SAP ergänzen sich wunderbar, so, dass wir durch die Kooperation ein Mediaplanungstool erhalten, das wir selbst nie hätten entwickeln können – und zwar weil uns das Know-how an der Stelle fehlt.

Ich halte die Software-Lösung „Mercury Media“ für einen Vorreiter für die gesamte Branche. Der Wettbewerb wird in Zukunft nicht unter dem Aspekt „die Großen gegen die Kleinen“ stattfinden, sondern vielmehr werden sich die Smarten gegen die weniger Smarteren durchsetzen.

Was ist das Besondere an der Daten-Allianz zwischen Mercury Media und SAP XM?

Wolfgang Faisst: Die Agenturen haben keinen Zugang zu den Kassen-Daten des Handels. Bisher ist es nicht möglich, diese Daten im Sinne der Werbewirkung mit den davorliegenden Werbeaktivitäten – und damit auch die gesamte Kette – zu optimieren, um damit wiederum einen ROI abzubilden.

Die Vorgehensweise ist in allen Funktionsweisen des Unternehmens schon lange gang und gäbe – und mit Mercury Media Technology wird der Ansatz nun auch für Marketing und Medien zum Standard.

Kristian Meinken: „Mercury Media“ ist sowohl für die Agenturen als auch für die Werbungtreibenden ein Thema.

Bisher war Software generell beschränkt auf Tabellen und E-Mail-File-Server. Es gab keine integrierte Workflow-Lösung und genau das ist es ja, was wir hier entwickelt haben. Ich entscheide mich als Werbungtreibender für Systeme, die ich lizensiere, um die Datenhoheit zu behalten und wähle anschließend meine besten Teams aus, um damit zu arbeiten.

Welche Unternehmen profitieren von der Kooperation zwischen Mercury Media und SAP XM?

Wolfgang Faisst: Wir sehen eine große Nachfrage im Bereich Handel – vielleicht auch, weil alle unmittelbar von Amazon bedroht sind und deshalb der Druck so groß ist, dass bestehende Strukturen infrage gestellt werden.

Darüber hinaus ist unser Angebot für Brands bzw. Marken interessant, die in der digitalen Welt um die Aufmerksamkeit der Konsumenten kämpfen. Das geht nur über eine Digital-Strategie, mit der alle digitalen Touchpoints zu einer integrierten Sicht über den Konsumenten zusammengebracht werden, um schließlich zielgerichtet die relevantesten Botschaften Kontext-bezogen abzubilden.

Wenn Werbungtreibende immer nur bei Google und Facebook ihre Werbung schalten, werden sie irgendwann austauschbar, da alle anderen das auch machen.

Vielmehr geht es aber darum, über die Breite der Kanäle zu arbeiten – und das ist wiederum eine Aufgabe, die eine Agentur als Management-Berater unverzichtbar macht. Das Interesse der Kunden ist hier sehr groß und im Zuge der Daten-Allianz von Mercury Media und SAP XM wollen wir unser Ziel sukzessive realisieren.

Hier bekommen Sie weitere Informationen zur Mercury Media Technology GmbH sowie Software-Lösung „Mercury Media“.
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Jens-Uwe Steffens

Jens-Uwe Steffens

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