Zum Jubiläum des Münchner Standorts zieht Oliver Roth bei kress Bilanz

  • Veröffentlicht:
  • 03.08.2017

Unser Agenturstandort pilot München wird 15 Jahre alt und das Team um die Geschäftsführer Oliver Roth und Volkmar Amedick hat ordentlich gefeiert. Anlässlich des Jubiläums spricht Oliver Roth bei kress über den Medienwandel, die Digitalisierung des Media-Geschäfts und die Zukunft der Mediaagenturen.

An die stetigen Veränderungen im Markt hat sich unser Büro in der bayerischen Hauptstadt erfolgreich angepasst und fest im Markt etabliert. Oliver Roth bemerkt: „Seit der Gründung hat sich pilot München bereits vier bis fünf Mal erfolgreich gewandelt“.

Seine Kernthesen aus dem „kressköpfe“-Interview lesen Sie im Folgenden.

Wie beeinflusst die zunehmende Automatisierung das Media-Geschäft?

Oliver Roth: Ich glaube nach wie vor nicht, dass in einer sich permanent verändernden Umgebung eine Maschine schlauer sein kann als ein hervorragend ausgebildeter Berater. Bei uns automatisieren sich daher nur die operativen Prozesse im Hintergrund. Dadurch bleibt unseren Beratern viel mehr Zeit für ihren eigentlichen Job – nämlich gemeinsam mit dem Kunden Lösungen für unterschiedlichste Kommunikationsaufgaben zu entwickeln. Der Faktor Mensch und damit das kreative, beratende Element ist durch Algorithmen nicht zu ersetzen.

Wie passt sich pilot München den stetigen Marktveränderungen an?

Oliver Roth: Unsere Branche hat sich in den vergangenen 15 Jahren grundlegend verändert. Entsprechend sind wir als Agentur gefordert, diese Veränderungen zu antizipieren und darauf zu reagieren. Daher haben wir die Agentur auch ungefähr alle drei bis vier Jahre komplett umgebaut. Seit der Gründung hat sich pilot München also bereits vier bis fünf Mal gewandelt – insofern hat ein Blick zurück für mich fast schon archäologische Züge.

“ Mediaplaner von heute dürfen keine Angst vor neuen Technologien haben. ”Oliver Roth, pilot Geschäftsführer in München

Was müssen Mediaplaner heute leisten?

Oliver Roth: Mediaplaner müssen in der heutigen Zeit die gesamte Klaviatur moderner, digitaler Kommunikation beherrschen. In unserer Branche sind Allrounder und Generalisten gefragt, die an der Schnittstelle zwischen Kunden unterschiedlichster Branchen und den Medien überzeugen können. Wenn man dann noch eine gute Portion Neugier mitbringt und idealerweise keine Angst vor neuen Technologien hat, stehen die Türen bei pilot weit offen.

Wie sieht die Zukunft der Mediaagenturen aus?

Oliver Roth: Ich bin fest davon überzeugt, dass es auch in 15 Jahren noch Mediaagenturen geben wird. Gerade der fortwährende Trend der Automatisierung rückt doch die menschliche Beratungsleistung noch stärker in den Fokus und verleiht ihr noch mehr Relevanz. Vor allem wenn ich an die Flut an Daten und Informationen denke, die uns künftig überschwemmen wird.

Diese müssen sinnvoll verwertet und interpretierbar aufbereitet werden, um letztendlich gute Kampagnen daraus entwickeln zu können. Das kann nur ein erfahrener Mediaplaner. Aus dem Englischen übersetzt ist der Pilot ein „Lotse“ – seit dem Bestehen der Agentur waren wir noch nie näher an dieser Bedeutung als heute.

Das komplette Interview von Oliver Roth bei kress lesen Sie hier.

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