pilot Geschäftsführer Christof Baron erläutert die Folgen der Digitalisierung für die Werbebranche

  • Veröffentlicht:
  • 23.03.2017

Die digitale Entwicklung wird in naher Zukunft einen noch größeren Einfluss darauf haben, wie Menschen Inhalte suchen und konsumieren. Das Zukunftsszenario für die kommenden Jahre könnte laut pilot Frankfurt Geschäftsführer Christof Baron eine voll vernetzte Welt sein, in der mithilfe individueller Datenanalysen, Algorithmen und Articial Intelligence das Konsumentenverhalten berechnet wird.

Das bedeutet für ihn: Technologie, Daten und Algorithmen werden zum Rückrat einer neuen Kommunikationswelt. Damit geht einher, dass sich die Markteintrittsbarrieren für potentielle Wettbewerber weiter erhöhen. Christof Baron erläutert nachfolgend die Wege der digitalen Transformation und zeigt auf, welchen Einfluss sie auf den Werbemarkt haben wird.

Christof Baron, pilot Geschäftsführer

pilot Geschäftsführer Christof Baron über die Digitalisierung der Werbebranche

Die Folgen der digitalen Transformation für Werbungtreibende

Welchen Stellenwert die Themen Daten und Datenverarbeitungsintelligenz bereits heute einnehmen, zeigen für Christof Baron Investitionen in Articial Intelligence und die Firmenübernahmen, die in den letzten Jahren massiv zugenommen haben.

Die größten und wertvollsten Unternehmen sind aus seiner Sicht diejenigen, die globale Plattformen in den Bereichen Medien, Kommunikation und IT geschaffen haben und denen es gelungen ist, Daten in ein profitables Werbegeschäft zu überführen. Für unseren Media-Experten steht fest: Werbung ist kein standardisiertes Produkt mehr. In Abhängigkeit von der jeweiligen Plattform und den verfolgten Zielen wird sie künftig das Resultat eines komplexen Analyse-, Planungs- und Kreationsprozesses sein. Es sei denkbar, dass jedes Produkt und jede Dienstleistung digitalisiert wird. In Echtzeit könnten die Daten des Konsumenten vernetzt und verwertet werden.

“ Die Visualisierung einer Markenwelt wird zum Teil durch Sprache ersetzt. Damit werden der Vertrieb des Produkts und dessen Weiterempfehlung für Unternehmen noch weniger kontrollierbar. ”Christof Baron, Geschäftsführer

In der Markenkommunikation konkurrieren Bilder zunehmend mit Sprache

„Der Bildschirm beziehungsweise das Bild, ob bewegt oder starr, ist aktuell das dominierende Interface zu Inhalten aller Art. Es wird Konkurrenz durch die Sprache erhalten“, sagt Christof Baron.

„Maschinen“ werden nicht mehr nur einen Antwort-Service für Fragen anbieten, sondern empfehlen Produkte auf Basis eines antizipierten Verhaltens und der individuellen Vorlieben eines Kunden. Darüber hinaus werden alternative Empfehlungen auf Basis von Kunden-Ratings mitgeliefert.

Für Marketers bedeutet diese Entwicklung eine echte Herausforderung, da die Visualisierung einer Markenwelt zum Teil durch Sprache ersetzt wird. Christof Baron zufolge werden damit der Vertrieb des Produkts und dessen Weiterempfehlung für Unternehmen noch weniger kontrollierbar. Aus seiner Sicht wird es technisch möglich sein, für jeden Menschen und jedes Produkt eine Customer Journey zu entwickeln, die gänzlich auf die individuellen Kundenbedürfnisse und -wünsche abgestimmt ist – zeitlich, geografisch und inhaltlich.

Der Wettbewerb der Agenturen verändert sich völlig

Was das bedeutet? Für die Agenturbranche entsteht ein komplett neues Wettbewerbsumfeld. „Selbst die global operierenden Werbekonzerne sind Zwerge im Vergleich zu den Unternehmen, die bereits jetzt maßgeblich das Kommunikationsgeschäft der Zukunft formen“, sagt der pilot Geschäftsführer. Hinzu kommen Firmen, die ebenfalls das Marketing als Zukunftsmarkt für sich entdeckt haben und sich seit zwei Jahren zunehmend finanziell am Agenturgeschäft beteiligen: Accenture, IBM X und Deloitte sind nur einige Beispiele dafür.

Diese und weitere Entwicklungen werden laut Christof Baron allerdings nicht über Nacht geschehen. Es bedarf hierzu noch gigantischer Investitionen in Infrastruktur, Rechnerleistung und Datenintelligenz.

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