Peer Wörpel im "new business"-Interview über Facebook und Instant Articles

  • Veröffentlicht:
  • 04.12.2015

Wie steht es um das Thema Instant Articles? Und welche Bedeutung hat das Facebook-Angebot zum einen für die Mediaplanung, zum anderen für Medienmarken?

Das wollte die „new business“-Redaktion von Peer Wörpel, unserem Leiter Beratung Social Media, wissen.

In der „new business“-Printausgabe Nr. 47 finden Sie einen Auszug aus dem Statement unseres Social Media-Experten, im Nachfolgenden können Sie das komplette Interview lesen.

Peer Wörpel, Leiter Beratung Social Media

Peer Wörpel, Leiter Beratung Social Media

Medienanbieter & Mediaplanung: Die aktuelle Relevanz von Instant Articles

new business: Seit Mitte des Jahres stellen einige deutsche Medienanbieter Inhalte bei Facebook Instant Articles zur Verfügung und vermarkten sie auf der Plattform. Welche Bedeutung haben die Instant Articles mittelfristig für die Mediaplanung?

Peer Wörpel: Für die Mediaplanung wird die gezielte Buchung von Instant Articles über Vermarkter mittelfristig wohl eine eher untergeordnete Rolle spielen.

Hier müsste die direkte Buchung über die Publisher und Verlage schon deutliche Mehrwerte gegenüber Facebook als „Selfservice-Plattform“ bieten.

Daher wird die Mehrzahl der Buchungen zukünftig also sicherlich im Rahmen der bisher üblichen Facebook-Buchungswege erfolgen.

Über Medieninhalte auf externen Plattformen

new business: Sehen Sie es als problematisch an, dass die Medieninhalte auf einer externen Plattform stattfinden und vermarktet werden? Ist die Medienmarke dadurch gefährdet?

Peer Wörpel: Ja, Facebook Instant Articles sind ganz sicher eine große Gefahr für etablierten Medienmarken. Warum? Weil sie hier nur noch zu einem bloßen Content-Lieferanten werden, der seine Kontroll- und Einflussmöglichkeiten an Facebook abgibt.

So liegt es allein bei Facebook, welche Inhalte den Usern im Feed angezeigt werden.

Neben dem Faktor Relevanz wird sicherlich auch der Share bei der Monetarisierung der Instant Articles eine Rolle spielen – und im Endeffekt werden also Inhalte mit höherem Profit für Facebook künftig im Newsfeed bevorzugt, andere Artikel haben damit das Nachsehen.

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Peer Wörpel

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