pilot hat die TV-Trends für 2016 von der IFA mitgebracht

  • Veröffentlicht:
  • 11.09.2015

Auf der Suche nach den neuesten Infos für 2016: Unsere piloten Marie-Elen Oelkers und Tim Kratochvil sind im September auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) 2015 in Berlin unterwegs gewesen.

Die Entwicklung von HbbTV zu HbbTV 2, DVB-T zu DVB-T 2 und Ultra HD standen im Fokus ihres Besuchs.

Was uns 2016 erwarten wird? Die Antworten hierzu haben uns die beiden TV-Experten von der IFA 2015 mit nach Hamburg gebracht.

HbbTV 1 vs. HbbTV 2

Bis Ende des 1. Halbjahres 2015 sind in Deutschland 22,6 Millionen Smart-TV-Geräte verkauft worden, die Summe HbbTV-fähiger Geräte liegt hier bei 16,5 Millionen bzw. 73 Prozent.

Die nächste Generation von HbbTV-Geräten steht bereits in den Startlöchern: Bereits 2016 wird es die ersten Fernseher mit HbbTV 2 geben.

HbbTV 2: So sieht die Zukunft aus!
  • Videos wird es künftig auch in Ultra HD geben
  • einen neuen Video-Kompressionsstandard: HEVC
  • Unterstützung von HTML5 und MPEG DASH für ein besseres Online-Erlebnis mit Bewegtbild im Fokus und ohne zusätzlich notwendige Applikationen
  • eine Sync-Funktion über alle mobilen Devices
  • Push VoD-Anwendungen auf den Festplatten der Empfänger
  • zusätzliches Audiostreaming parallel zum linearen TV
  • Untertitelung in mehreren Sprachen
  • optimierte Integration von Social Media und User Generated Content

DVB-T vs. DVB-T 2

Auch zum Thema DVB-T konnten unsere piloten auf der IFA 2015 etwas zur Zukunft erfahren – so ging es in Berlin um DVB-T 2, das langfristig den Vorgänger ablösen wird.

Mit Blick auf die DVB-T 2-Neuerungen ist neben der erhöhten Bildqualität (so auch bei HbbTV 2) vor allem die Tatsache, dass Inhalte zukünftig auch verschlüsselt übertrag- und empfangbar sind, interessant.

DVB-T vs. DVB-T 2
  • DVB-T 2 ist effizienter als der Vorgänger DVB-T
  • die Basis für die höhere Effizienz ist der neue Standard der Videokodierung: High Efficiency Video Coding (HEVC)
  • diese höhere Effizienz kann z. B. verwendet werden, um mehr Programme sowie eine bessere Qualität (HDTV) zu übertragen
  • während DVB-T 2 bereits in zwei Dutzend Ländern eingeführt wurde, ist Deutschland mit der Kombination von DVB-T 2 und HEVC internationaler Vorreiter
  • DVB-T 2 bietet Sendern die Möglichkeit, ihre Inhalte verschlüsselt ihre Inhalte verschlüsselt auszustrahlen - gegen eine Empfangsgebühr können diese frei geschaltet bzw. entschlüsselt werden (Vgl. mit HDTV-Angeboten bei Satellit und Kabel bzw. IPTV)

Ultra HD, 4K & Co.

Weitere Themen auf der IFA 2015 waren Ultra HD, 4K & Co. sowie die Kontrastoptimierung im TV-Bereich.

So werden für den Begriff Ultra HD häufig auch andere Synonyme, beispielsweise 4K, benutzt. Doch ist die Verwendung von 4K für Ultra HD (kurz: UHD) eigentlich nicht ganz korrekt.

Der 4K-Begriff stammt aus der Welt des Kinos, im linearen TV finden sich aktuell jedoch noch keine Inhalte in dieser Auflösung (3.840 x 2.160 Bildpunkte). Fündig wird man bzgl. 4K derzeit nur bei VoD-Anbietern wie NETFLIX oder Amazon Prime.

 

Zusätzlich zur Weiterentwicklung der Auflösung ging es den auf der IFA präsentierenden Herstellern aber auch um die Optimierung der Techniken im Kontrast-Bereich.

Das Thema klare Farben wurde unter Namen wie „Luminance“ oder „OLED“ angegangen.

Das Fazit an dieser Stelle war: Auflösung ist eben nicht alles, die Kontraste sind genauso wichtig.

 

Was bringt ULTRA Luminance?
  • Ultra Luminance ermöglicht es dem TV, Helligkeit und Dunkelheit perfekt zum Ausdruck zu bringen.
  • Der Effekt: Die Helligkeit bei dunklen Bereichen wird reduziert und die gesparte Energie genutzt, um die hellen Bereiche noch weiter aufzuhellen.
  • Das Ergebnis: Durch Ultra Luminance wird das Schwarz tiefer und Farben strahlen mehr.

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Deniz Mathieu

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