Jens-Uwe Steffens im Interview mit "HORIZONT" über Mediaagenturen und die Agma

  • Veröffentlicht:
  • 10.07.2015

Wie steht es um das Image von Mediaagenturen? Und welche Neuerungen wird es bei der Agma geben?

Im Kreise des Agenturverbands OMG diskutiert unser Hauptgeschäftsführer Jens-Uwe Steffens gemeinsam mit Klaus-Peter Schulz und Matthias Brüll in einem Interview mit „HORIZONT“ über diese Fragen.

„Es profitieren alle davon, wenn die Branche so positiv wahrgenommen wird, wie sie in Wirklichkeit längst ist“, sagt Jens-Uwe Steffens. „Eine Einteilung in gut/böse oder transparent/intransparent greift meines Erachtens viel zu kurz.“

Einen Auszug aus dem Gespräch mit Jens-Uwe Steffens finden Sie hier, den kompletten Artikel können Sie in der Print-Ausgabe 17/07/09 nachlesen.

Jens-Uwe Steffens, pilot Geschäftsführer

Jens-Uwe Steffens, pilot Geschäftsführer

Wie gut können Google und Facebook andere Unternehmen objektiv beraten?

Die Googles und Facebooks dieser Welt sind eindrucksvolle Unternehmen mit einer unglaublichen Dynamik. Das sprechen wir ihnen gar nicht ab, außerdem arbeiten wir ja auch gern und intensiv mit ihnen zusammen. Was man aber bei aller Begeisterung nicht vergessen darf: Diese Internet-Unternehmen decken nur einen limitierten Teil des Werbegeschäfts ab. Die Werbungtreibenden geben bei IP Deutschland und Seven-One Media immer noch deutlich mehr Geld aus als bei Google und Facebook.

Und wahr ist eben auch, dass Google und Facebook Vermarkter sind, womit das Thema objektive Beratung obsolet ist. Diese Unternehmen können niemals eine Plattform bieten, auf der eine ganzheitliche Marketing- und Mediastrategie entsteht. Deshalb sind sie wichtige Partner für uns, aber keine Bedrohung.

Mit Blick auf die Agma: Ist es an der Zeit für eine Reform und in welche Richtung soll es gehen?

Die Diskussionen um die Ausrichtung der Agma laufen nicht erst seit gestern. Grundvoraussetzung ist, uns erst einmal OMG-intern über die nötigen Veränderungsprozesse zu verständigen. Im nächsten Schritt suchen wir dann den Schulterschluss mit der OWM. Klar ist, dass wir weiter eine starke Agma wollen. Guido Modenbach von Seven-One Media hat in einem Interview jüngst sehr zu Recht dargelegt, dass der Markt methodisch saubere Ergebnisse braucht.

In wichtigen Bereichen ist das in der Geschwindigkeit, die der Markt fordert, in der bisherigen Form aber einfach nicht mehr darstellbar. Deshalb glaube ich, dass eine Lösung in einer Art Zweiteilung der Agma bestehen könnte. Konkret bedeutet das, dass sie zusätzlich eine Art TÜV-Funktion für neue Entwicklungen und Methodiken übernehmen könnte, um Wildwuchs und Vertrauensverluste im Markt zu vermeiden.

Wie wichtig ist es, dass die US-Firmen mit dabei sind? Muss nicht dringend nach Google auch Facebook ins Boot geholt werden?

Dass Google in die AGF gegangen ist, war in der Tat für viele eine Überraschung. Das ist ein überaus positives Signal und die Aufforderung an andere, in dieselbe Richtung zu gehen. Wer das nicht tut, zeigt nicht die nötige Marktverantwortung.

Denn es stimmt ja: Die Werbungtreibenden wollen einen Gesamtüberblick und nicht nur einen Teilaspekt.

Einen kurzen Auszug aus dem Print-Artikel von „HORIZONT“ zum Thema finden Sie zudem online im aktuellen Beitrag bei horizont.net.

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